Kreiswahlversammlung der FDP Mettmann

Pannes kandidiert für den Bundestag

Die Ratinger Stadtverbandsvorsitzende Dr. Tina Pannes wird bei der Bundestagswahl 2017 als Direktkandidatin für die Freien Demokraten ins Rennen gehen. Auf der gestrigen Kreiswahlversammlung in Velbert wählten die Mitglieder sie als Kandidatin für den Wahlkreis Mettmann II (Ratingen, Heiligenhaus, Velbert, Wülfrath).

Pannes sieht der Aufgabe, im Bundestagswahlkampf der FDP vor Ort Gesicht und Stimme zu geben, optimistisch entgegen: "Ich freue mich sehr, mit einem starken Team einen Beitrag leisten zu können, um die FDP zurück in den Deutschen Bun-destag zu bringen. Ich habe mich bewusst entschieden, bei dieser Wahl zu kandidieren, bei der eine erneuerte FDP antritt und die den Wiederaufstieg der Freien Demokraten sicher mit Erfolg besiegeln wird."

In ihrer Bewerbungsrede hatte sie die Erneuerung der FDP thematisiert: Der Wahlkampf werde nicht nur etwas Besonderes sein, weil an dessen Ende "die Pause in Berlin" beendet sein werde. Besonders sei er vor allem, weil die FDP mit einem Programm antrete, das den "Voll-Liberalismus" abbilde, also in allen Politikbereichen Antworten gebe. Neben der Wirtschafts-, Finanz- und Integrationspolitik stehe so die Bildungspolitik ganz vorne und auch in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, bei Rente, Digitalisierung und Gesundheit werde man mit klaren Positionen antreten. Die FDP dürfe sich nie wieder thematisch "verzwergen". Sie trete für eine FDP an, die "Verstand hat, aber auch wieder ein Herz".

Die Vorstellungsrede von Dr. Tina Pannes finden Sie hier.


Ratinger JuLis im Kreisvorstand

Auf dem Kreiskongress der Jungen Liberalen Kreis Mettmann wurde der Ratinger JuLi-Vorsitzende, Alexander Steffen, einstimmig zum neuen Kreisvorsitzenden gewählt.

Darüber hinaus wurde Gerrit von Zedlitz zum Schatzmeister gewählt und wacht nun über die Finanzen im Kreis. Mit Daniel Bleich unterstützt ein weiteres Mitglied aus Ratingen den Kreisvorstand als Beisitzer.

Die Ratinger Liberalen gratulieren den Jungen Liberalen ganz herzlich und wünschen viel Erfolg bei der zukünftigen politischen Arbeit!


Pressemitteilung

Wedel: Solidaritätsumlage bleibt politisch falsch

"Die Solidaritätsumlage mag - wie der Verfassungsgerichtshof heute festgestellt hat - nicht gegen die Landesverfassung verstoßen. Es ist und bleibt aber politisch falsch, wenn selbst solide wirtschaftende Städte in die Haushaltssicherung getrieben werden", erklärt der FDP-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Dirk Wedel.

Gerade der Kreis Mettmann ist in besonderem Maße von der Zwangsabgabe betroffen, er muss 41,5 Prozent des landesweiten Gesamtaufkommens tragen. Nach vorläufigen Berechnungen des Ministeriums für Inneres und Kommunales soll dieser Betrag 2017 sogar auf rund 42 Millionen Euro steigen, so dass mit 46,2 Prozent fast die Hälfte der Solidaritätsumlage von den sechs betroffenen Städten im Kreis Mettmann aufgebracht werden soll. Ratingen würde demzufolge mit 4,6 Millionen Euro (aktuell 4,3 Millionen Euro) belastet.

Auch die stv. Kreisvorsitzende und Ratinger Stadtverbandsvorsitzende Dr. Tina Pannes hält an der Kritik der Freien Demokarten an der unfairen Belastung fest: "Was zulässig oder sogar ?zumutbar` ist, ist noch lange nicht richtig. Insofern ist das Urteil keine Bestätigung der politischen Eignung des Instruments, mit dem die Landesregierung vermeintlich finanzstarke Kommunen belastet. Für Ratingen ist weniger das Urteil bedauerlich, sondern vielmehr, dass die Landesregierung überhaupt den politisch falschen Weg der Zwangsabgabe eingeschlagen hat. Unsere Heimatstadt verliert dadurch Mittel in Millionenhöhe, die wir dringend für Investitionen in Kitas und Schulen, in Mobilität und Infrastruktur, in Stadtentwicklung und Zukunftsfähigkeit benötigen. Die Zwangsabgabe bleibt politisch eine unfaire Belastung für Ratingen, dessen Gestaltungsfreiheit damit eingeschränkt wird."

Wedel fordert die Landesregierung auf, endlich den Einstieg in eine faire Kommunalfinanzierung zu finden: "Wenn derjenige bestraft wird, der gut wirtschaftet, ist das ein fatales Signal. Die Solidarumlage muss umgehend abgeschafft werden." Anstatt die kommunale Familie mit diesem unfairen Instrument nach wie vor zu spalten, bedürfe es einer grundlegenden Reform der Gemeindefinanzierung auf der Basis einer umfassenden Analyse der tatsächlichen kommunalen Finanzbedarfe.


FDP: Neue Chancen für die Weststrecke?

Bietet ein neues Förderprogramm neue Chancen für die Realisierung der Weststrecke? Die FDP Ratingen hat jedenfalls die Hoffnung nie aufgegeben, dass dieses Projekt für eine Reaktivierung einer S-Bahn-Verbindung zwischen Düsseldorf, Ratingen und Duisburg realisiert werden kann. Nun bietet ein neues Förderprogramm des Landes („StadtUmland.NRW“) vielleicht neue Chancen, wie die Kreistagsabgeordnete und Ratinger Stadtverbandsvorsitzende Dr. Tina Pannes berichtet: „Im Kreisausschuss wurde seitens der Verwaltung vorgetragen, dass sowohl auf Düsseldorfer wie auch auf Duisburger Seite durchaus Sympathie für das Projekt und eine entsprechende Bewerbung bestehen. Das ist absolut begrüßenswert und hat hoffentlich Aussicht auf Erfolg.“ Die Stadt Ratingen solle eingebunden werden.

Auch die Ratinger FDP-Fraktionsvorsitzende Hannelore Hanning freut sich über die neue Bewegung, die nun in das Projekt kommen kann: „Die FDP hat sich immer für die Weststrecke eingesetzt. Wenn sich nun die drei Städte zusammentun und an einem Strang ziehen, gibt das vielleicht neuen Schwung. Wir unterstützen dieses Vorhaben jedenfalls mit aller Kraft.“ Die Ratinger Stadtverwaltung sei nun aufgerufen, im Gespräch mit den Nachbarstädten alle Möglichkeiten der Kooperation und der Abrufung von Fördermitteln proaktiv zu nutzen.


Landesparteitag der NRW FDP

Unter dem Motto #NRWUpdate fand der Landesparteitag der FDP NRW in Bielefeld statt. Neben den Vorstandswahlen standen viele inhaltliche Fragen zur Beratung an. Die FDP Ratingen war mit den Delegierten Dr. Tina Pannes, Hannelore Hanning und Alexander Steffen sowie Marcus Bohn als Gast vertreten.

Mit bewegenden Worten und Bildern nahm der Parteitag Abschied von Dr. Guido Westerwelle und Hans-Dietrich Genscher - große Liberale, die durch Einträge in die ausliegenden Kondolenzbücher auch noch einmal persönlich gewürdigt werden konnten.

Bei den Vorstandswahlen wurde Christian Linder mit eindrucksvollen 98 Prozent als Landesvorsitzender im Amt bestätigt und erhielt damit den klaren Auftrag, die Liberalen in die Landtags- und Bundestagswahlen zu führen. Seine Stellvertreter bleiben Angela Freimuth (89,9 Prozent) und Alexander Graf Lambsdorff (85,6 Prozent). Auch Schatzmeister Otto Fricke (94,9 Prozent) und Generalsekretär Johannes Vogel (90,4 Prozent) wurden im Amt bestätigt. Aus dem Bezirksverband Düsseldorf wurden als Beisitzer in den Landesvorstand gewählt: Unser Bezirksvorsitzender Bijan Djir-Sarai, unser Kreisvorsitzender Dirk Wedel sowie der Wuppertaler Landtagsabgeordnete Marcel Hafke und Michael Dimitrov aus Düsseldorf.

Eine Übersicht über die Vorstandswahlen finden Sie hier.

Der Parteitag beriet in engagierten Diskussionen Anträge zu den Themen Innere Sicherheit, Bildung, Erbschaftsteuer und Flüchtlingspolitik (die Beschlüsse können Sie hier über den jeweiligen Link direkt aufrufen): 

"Freiheit bewahren, Sicherheit gewährleisten, Kriminalität bekämpfen", 

"Schulen stark machen - für die beste Bildung der Welt", 

"Erbschaftsteuer darf Existenz von Familienunternehmen in Nordrhein-Westfalen nicht gefährden", 

"Flüchtlingspolitik - Kommunen nicht im Stich lassen".

Fortgeführt wurden auch die "Ideenlabore", die allen Mitgliedern offenstanden und deren Beratungen Teil des Programmprozesses für die Landtagswahl sein werden. Zusätzlich gab es noch Workshops für Neumitglieder sowie zur digitalen Öffentlichkeitsarbeit. 

Kommentar zum LPT

Friede, Freude, Fortschritt - und ein kleines bisschen Furcht 

von Tina Pannes

Gut war`s. Die inhaltlichen Debatten waren Sternstunden, waren das, worauf es ankommt. Kluge Entwürfe, innovative Konzepte, klare Forderungen bei Sicherheits-, Bildungs- und Flüchtlingspolitik. Dazu eine erfreulich leidenschaftliche und auch kontroverse, weitestgehend mit ernsthaften Argumenten ausgetragene Debatte zur Erbschaftsteuer, an deren Ende der aus meiner Sicht richtige Beschluss stand, nicht etwa die Abschaffung zu fordern, wie es dem steuerphobischen Liberalen in der Vergangenheit so gerne gefiel, sondern den Einstieg in eine Flat Tax auf den Weg zu bringen. Ich finde nach wie vor: Lieber Geschenke besteuern als Leistung. Wer von Herkunft und Elternhaus privilegiert ist, sollte dankbar sein, nicht frei von gesellschaftlicher Verantwortung. Und das beschlossene Modell wird sicherstellen, dass Familienunternehmen (der einzige und wirkliche Knackpunkt bei der Erbschaftsteuer, insbesondere nach dem Urteil des Verfassungsgerichts) nicht gefährdend belastet werden. Die Debattenfreude jedenfalls, die ist wunderbar, das ist Politik, wie sie sein sollte.

Dazu gehört auch, sich als Alternative auf- und darzustellen: Das #NRWUpdate kann nur von den Freien Demokraten kommen. Dies ist, insbesondere natürlich von Christian Lindner in seiner Rede, deutlich herausgearbeitet worden. Die kleine Prise an Floskeln und Populärvorwürfen gegen Rot-Grün, die die berechtigte Kritik bei der einen oder anderen Wortmeldung auf dem Parteitag begleitete, kann man da verzeihen. Den Ausschluss der "Ampel" kann ich aus strategischen Erwägungen sehr gut nachvollziehen, meine grundsätzliche Haltung bleibt jedoch, dass Koalitionen auszuschließen, mittel- und langfristig keinen Sinn macht. Entscheidend aber bleibt am Ende: Wir sind bestens aufgestellt für die Landtagswahl nächstes Jahr.

Natürlich nicht zuletzt dank unseres Vorsitzenden, der mit eindrücklichen 98 Prozent Zustimmung den klaren Auftrag erhalten hat, uns in die Wahlen nächstes Jahr in Land und Bund zu führen. Diese Geschlossenheit, dieses Signal ist wichtig und nicht zuletzt ja auch Anerkennung eines politisch Hochbegabten und seines klugen Modernisierungskurses.

Da lag es nahe und wurde von vielen gerne genutzt, den "German Mut" zu beschwören. Manchmal ging das daneben, weil nicht jedes Argument mit "mutig" aufgepeppt werden kann. An einer Stelle aber fehlte der Mut ganz offensichtlich: Personalentscheidungen laufen in sehr geordneten Bahnen, Überraschungen bleiben im gut bestellten Feld von Proporz und Absprachen aus. Die Vorstellungsreden - diesmal durch die minimale "Reform" einer schriftlichen Vorstellung im Vorfeld erweitert - waren so auch nicht alle als "Bewerbungen" erkennbar. Eine Leistungsschau war das nicht - nicht weil die Leistung fehlt, die ist bei den meisten Kandidaten sicher da, sondern weil sie nicht herausgestellt, von den Delegierten keine Bewerbung, kein Wettbewerb der besten Köpfe gefordert wird. Mir persönlich ist es ja eher egal, wer wie lange glücklich oder nicht verheiratet ist, drei, fünf oder sieben Kinder und einen Hund hat. Ich möchte wissen, wer da oben steht, wofür er steht, was er im Landesvorstand (!) machen möchte, wofür er brennt. Ich wiederhole daher, was ich mir seit langem wünsche: Eine Kultur der Offenheit und der Neugier, bei der wir uns über die Fülle guter Kandidaten, aus welchem Bezirksverband auch immer sie kommen, freuen, eine Kultur der Rechenschaft, bei der wir Leistung einfordern und bestätigen, und etwas mehr von dem auf riesigen Bannern über unseren Köpfen plakatierten "Mut" auch bei uns selbst.


Pressemitteilung

Eigentümerwechsel verzögert Kreisverkehr in Breitscheid

Der seit langem geplante Kreisverkehr an der Kreuzung Kahlenbergsweg/An der Hoffnung in Breitscheid wartet noch immer auf seine Realisierung. Dass den Stadtteilbewohnern nun weitere Geduld abgefordert wird, ist aus Sicht des Breitscheider FDP-Ratsmitglieds Christian Lang bedauerlich: „Der Kreisverkehr wird dringend erwartet und es steht außer Frage, dass er kommen muss, um die gefährliche Kreuzung endlich zu entschärfen.“

Lang weist jedoch darauf hin, dass die aktuelle Verzögerung außerhalb „politischer Schuld“ liege: Tatsächlich sei dafür ein Eigentümerwechsel beim Einkaufszentrum (unter anderem „real“-Markt) verantwortlich. Dieser Wechsel müsse nun erst vollzogen werden, bevor die Verhandlungen wieder aufgenommen werden könnten.

Der Versuch der Nutzbarmachung dieses Themas für eine Kritik an Baudezernent Jochen Kral und Bürgermeister Klaus Konrad Pesch sei daher unredlich, wie Lang mit Hinweis auf die Bürger-Union deutlich macht: „Als Breitscheider weiß ich wirklich gut, wie der Kreisverkehr geradezu herbeigesehnt wird. Aber Politik heißt manchmal auch, unerfreuliche Nachrichten geben zu müssen – so wie jetzt eben die der Verzögerung. Klar ist aber: Wir – und da spreche ich sicher für ganz Breitscheid und seine politischen Vertreter – werden dranbleiben und den Kreisverkehr so schnell wie möglich zu realisieren helfen.“ 


FDP Ratingen zum Rathaus

 

Rathaus – Vernunft und Besonnenheit statt Populismus und Schnellschüsse

 

Die aktuell neu entfachte Diskussion um den Rathaus-Neubau wird leider nicht von Sachargumenten beherrscht. Statt in Ruhe und vernünftig alte und neue Entwicklungen zu prüfen, werden nun täglich neue Schnellschüsse für vermeintlich einfache Lösungen propagiert. Das wird dem Projekt nicht gerecht! Die FDP fordert deshalb alle Beteiligten auf, zu einer sachlichen Erörterung unter Einbeziehung aller Prüfaufträge zurückzukehren.

 

Nach dem Scheitern der Ausschreibung eines Generalunternehmers hat der Rat beschlossen, einen erneuten Teilnehmerwettbewerb zu initiieren. Das bleibt weiter richtig. Erst der Abschluss dieses Verfahrens wird belastbare Zahlen erbringen, die – ungeachtet möglicher Alternativen – in jedem Fall für eine Beurteilung vorliegen müssen. Wie kann man über Alternativen sprechen, wenn man nicht weiß, unter welchen Bedingungen und Kosten das ursprüngliche Projekt zu realisieren wäre?

 

Der angekündigte Wegzug von Vodafone aus dem „D2-Park“ hat Einige unmittelbar zu der einfachen Überlegung geführt, die Gebäude für die Verwaltung zu nutzen und damit den Neubau des Rathauses überflüssig zu machen. Diese vermeintlich einfache Lösung erweist sich bei näherer Befassung jedoch als nicht ganz so einfach. Eine sachgerechte Beschäftigung muss einige Fragen in diesem Zusammenhang beantworten: Können die Gebäude überhaupt für diesen Zweck genutzt werden? Sind sie verfügbar? Welche Kosten fielen hier an? Wie stellen sich diese Kosten im Vergleich zu denen der bisher geplanten Lösung dar (dafür ist das Verfahren mit möglichen Generalunternehmern abzuwarten – siehe oben)? Kann das Gelände eher für eine Neuansiedlung von Gewerbe genutzt werden, um weiter Gewerbesteuer zu generieren? Diese und weitere Fragen sind zu klären, bevor die Idee überhaupt als Alternative in Betracht kommt.

 

So „passend“ die „D2-Park“-Lösung auch erscheinen mag – es ist auch darauf hinzuweisen, dass, wenn man über Alternativen zum Rathaus in Mitte nachdenkt, auch andere Grundstücke gleichermaßen berücksichtigt werden könnten. Allein die Aktualität des Wegzugs beweist schließlich nicht die Geeignetheit des Geländes. Aber was auch immer man in eine Prüfung einbezieht – die Zahlen aus den Verhandlungen mit möglichen Generalunternehmern sind abzuwarten, weil sonst die Grundlage fehlt, um Vergleiche anzustellen. Es ist daher nicht ersichtlich, warum die Debatte nun von Schnellschüssen beherrscht wird, wo eine sachliche Diskussion und Abwägung angebracht wäre.

 

Bemerkenswert in der politischen Diskussion ist das Verhalten der Bürger-Union (BU), der man unterstellen muss, hier allein strategisch-populistische Ziele zu verfolgen. Es war die Bürger-Union, die den Rathaus-Neubau gewollt und forciert hatte. Für die radikale Abkehr vom Projekt haben Vertreter der BU keine belastbaren Gründe angegeben. Stattdessen stellen sie sich nun an die Spitze einer Bewegung, die ohne sachliche Abwägung und ohne belastbare Zahlen bereits die Lösung zu kennen scheint. Das ist unseriös und verantwortungslos.

 

Die FDP wird die weitere Debatte mit Sachargumenten führen, erst auf der Grundlage seriös ermittelter Zahlen Bewertungen abgeben, vernünftige Abwägungen vornehmen und sich nicht am populistischen Lautsprech beteiligen. Wir wollen: Das Beste für unsere Heimatstadt. Und das wird es in Sachen Rathaus nur mit Vernunft und Besonnenheit geben.


Närrische Ratssitzung 2016

Frau Teufelin und Herr Engel - die Büttenrede der FDP Ratingen


Traditioneller Dreikönigsempfang

Fast 200 Gäste und gute Stimmung bei der Ratinger FDP 

 

Fast 200 Gäste konnten die Ratinger Liberalen bei Ihrem traditionellen Dreikönigsempfang im „Ratinger Brauhaus“ begrüßen – ein Besucherrekord, den die Vorsitzende Dr. Tina Pannes als gutes Zeichen für die Lage der FDP deutete, die auf ihrem Weg der Erneuerung großen Zuspruch ernte. In ihrer Rede sprach sie mehrere gesellschaftliche Herausforderungen an, beginnend bei der Flüchtlingssituation über das wachsende Problem rechter Stimmungen bis zur allgemeinen Politikverdrossenheit, gegen die sich die Politik zu wenig wehre. Die Freien Demokraten hätten mit der Überschrift „Chancen ermöglichen“ ihren liberalen Marken- kern definiert und setzten mit dem Schlagwort „German Mut“ auf ein Klima von Fairness, Mut und Aufbruch, das es allen Menschen ermöglichen solle, ihre Träume zu verwirklichen. Den Wunsch, in den Deutschen Bundestag zurückzukehren, werde die neue FDP nicht plump an die Bürger richten, weil man sich den Erfolg erarbeiten wolle. Stattdessen wünsche man sich nur ein wenig Neugierde auf das, was die FDP zu den Fragen unserer Zeit zu sagen habe – das verlorengegangene Vertrauen werde man sich so verdienen. 

 

Nach diesen allgemeineren Ausführungen ging die FDP-Fraktionsvorsitzende Hannelore Hanning auf die konkreten kommunalpolitischen Herausforderungen und entsprechenden Initiativen der FDP vor Ort ein. Die großen Themen in diesem Jahr – Haushaltssituation, Glasfaserausbau, die Bauprojekte Düsseldorfer Platz, Alte Feuerwache, Kirchgasse, Felderhof, die Deponie Breitscheid, der Rathausneubau und viele weitere – machten entschlossenes Handeln von Politik und Verwaltung notwendig. Die FDP bringe dabei auch neue Ideen ein, wie zum Beispiel ein „Gründercenter“ oder die Anbindung an Fernbuslininen. 

 

Bürgermeister Klaus Konrad Pesch stimmte in seinem Grußwort ebenfalls auf die kommunalpolitischen Anliegen des Jahre 2016 ein und zeigte sich zuversichtlich, die anstehenden Aufgaben in gemeinsamer Anstrengung bewältigen zu können. 

 

Für eine kurzweilige Pause zwischen den Reden sorgte der Besuch des Ratinger Prinzenpaars Peter I. und Renate I., die mit ihrem Auftritt gute Stimmung im Saal verbreiteten. 

 

Der gemütliche Teil des Abends bot abschließend noch lange Zeit für Gespräche und nettes Beisammensein – und für den Weg nicht nur zur, sondern in die FDP: Sechs Gäste konnten am Ende der Veranstaltung als Neumitglieder begrüßt werden und legten damit noch einmal eindrücklich den Erfolg des Abends dar. 

 

Die Rede der Stadtverbandsvorsitzenden Dr. Tina Pannes finden Sie hier

 

 



Alte Feuerwache

FDP: Preisgünstiger Wohnraum muss festgeschrieben werden

Bei der Neugestaltung des Geländes „Alte Feuerwache“ (Lintorfer Straße) besteht die FDP auf der Festschreibung einer Quote für preisgünstigen Wohnraum.

Die Fraktion hat einen entsprechenden Antrag eingereicht. Fraktionsvorsitzende Hannelore Hanning und Parteivorsitzende Dr. Tina Pannes sehen die Stadt in der Pflicht, auch für Haushalte mit geringem Einkommen Wohnraum zu schaffen – gerade auch auf einem „Filetgrundstück“ in der Innenstadt. Hier dürfe es nicht nur um eine möglichst hohe Rendite gehen, so Pannes: „Wir wollen keine Stadt, in der es sich nur finanziell bessergestellte Menschen leisten können, im Zentrum zu wohnen. Hier, wo die Politik direkt Einfluss nehmen kann, müssen wir deshalb die soziale Ausgewogenheit in den Blick nehmen“.

Hanning und Pannes kritisieren in diesem Zusammenhang auch den gemeinsamen Antrag der Fraktionen von CDU und Bürger-Union: „Sich mit einem Satz zum preisgünstigen Wohnraum zu bekennen, um im nächsten anzuzweifeln, dass dieser hier realisiert werden könne, ist mehr als halbherzig.“ Offenbar wollten sich die beiden Fraktionen von dem Ziel verabschieden und sich allein auf wirtschaftliche und städtebauliche Aspekte konzentrieren.

Aus Sicht der FDP-Fraktion müssen bei diesem Projekt aber, so Hanning, alle Aspekte berücksichtigt werden: „Wir werden uns für eine Planung einsetzen, die sowohl wirtschaftliche und städtebauliche als auch soziale Belange – dazu gehört auch Barrierefreiheit – austariert.“

Zusätzlich solle auch das Thema Energieeffizienz aufgegriffen werden – hierzu hatte die Fraktion bereits einen Antrag eingereicht.

Die Anträge der FDP-Fraktion zum Thema Alte Feuerwache Lintorfer Straße finden Sie hier:

Antrag Alte Feuerwache

Antrag Energieeffizienz


NACHGEFRAGT...

Zuwanderung und Integration

Im gut gefüllten „Spiegelsaal“ im „Ratinger Brauhaus“ begrüßten wir zu einer neuen Ausgabe unserer Veranstaltungsreihe „NACHGEFRAGT: …“ den integrationspolitischen Spre-cher der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Joachim Stamp.

Nach seinem von beeindruckender Fachkenntnis und einer breiten Betrachtung der aktuellen Flüchtlingssituation geprägten Einführungsvortrag stand er für eine engagierte Diskussion zur Verfügung, bis die zahlreichen Fragen der Besucher beantwortet waren.

Die Komplexität und mitunter auch Emotionalität des Themas zeigte sich an diesem Abend deutlich, was die Relevanz unserer Veranstaltung unterstreicht, die allen Interessierten die Möglichkeit der Erörterung gab. Stadtverbandsvorsitzende Dr. Tina Pannes, die in ihrer Begrüßungsrede bewusst positiv und optimistisch auf das Thema Zuwanderung eingegangen war, dankte abschließend Herrn Dr. Stamp sehr herzlich dafür, trotz eines übervollen Terminkalenders diese Veranstaltung in Ratingen möglich gemacht zu haben.


Willkommen, Gründer!

Die FDP Ratingen wirbt für die Etablierung eines „Gründercenters“ in Ratingen – damit könne sich die Stadt einen wichtigen Standortvorteil sichern und insbesondere jungen Gründern und StartUps ein attraktives Angebot machen.

Die Parteivorsitzende Dr. Tina Pannes sieht Potential, mit einem guten Angebot Gründerinnen und Gründer in Ratingen anzusiedeln – durchaus auch mit Blick auf den deutlich teureren Standort Düsseldorf, der sich als „Gründercity“ profilieren möchte: „Ratingen ist eine moderne Stadt, in der viele gute Ideen vorhanden sind und jeden Tag neue geboren werden können. Es würde unser Standortportfolio enorm bereichern, wenn wir einen Ort für kreative und engagierte Unternehmensgründungen anbieten können, an dem Gründer aus einer Hand Hilfestellung bei allen Formalitäten, Beratungsleistungen und ein anregendes Umfeld für ihre Geschäftsideen vorfinden.“ 

Die FDP möchte die Idee eines „Gründercenters“ gerne in die aktuelle Diskussion zur Stadtgestaltung einbringen. Der stellvertretende Parteivorsitzende Tim-Eric Jope sieht beispielsweise bei der Planung für die Gewerbegebiete West/Tiefenbroich gute Chancen für eine solche Idee: „Wir stehen in West und Tiefenbroich vor einem Neuanfang – nicht zuletzt dank des Engagements der Standortinitiative ‘InWest’. Diesen neuen Schwung sollten wir nutzen, um auch neue Angebote zu etablieren. Ratingen kann sich mit einem Gründercenter nach vorne bringen – und hier kann ein modernisierungsbedürftiges Gewerbegebiet sogar genau den Charme entwickeln, den ein kreatives Umfeld benötigt.“


Sommerfest FDP Ratingen / FDP Kreis Mettmann

Sommerfest FDP Ratingen / FDP Kreis Mettmann

Eine große Gästeschar, beste Stimmung, anregende Gespräche und dazu noch herrliches Spätsommerwetter – unser Sommerfest, das wir gemeinsam mit dem Kreisverband im „Lindenhof“ in Lintorf ausgerichtet haben, war ein voller Erfolg! Gekrönt wurde das Ganze von einer wirklich erfreulichen Nachricht: Mit unserer Tombola und weiteren Spenden konnten wir die stolze Summe von 750 Euro für einen guten Zweck einnehmen. Damit unterstützen wir eine Flüchtlingsfamilie aus Ratingen, die hier eine neue Heimat gefunden hat. Herzlichen Dank an die großzügigen Spender, die einen Preis gestiftet hatten, und ebenso herzlichen Dank an alle Loskäufer!    [...weiterlesen...]

Mehr Fotos finden Sie auf unserer Facebookseite.


Junge Liberale gegründet

Herzlichen Glückwunsch – wir haben endlich wieder einen JuLi-Ortsverband!

Beim Gründungskongress war die Aufbruchstimmung und die hohe Motivation unserer JuLis deutlich zu spüren. Die FDP Ratingen gratuliert euch ganz herzlich, liebe JuLis, und wünscht euch viel Erfolg beim gemeinsamen Einsatz für die liberale Sache!

Alexander Steffen, der auch Schriftführer im Stadtverbandsvorstand ist, wurde einstimmig zum Ortsvorsitzenden der JuLis gewählt. Auch die anderen Vorstandsmitglieder erhielten 100%-Ergebnisse: Julian Bachert als stellvertretender Ortsvorsitzender, Philipp Reiter als Schatzmeister und Mika Herrmann als Beisitzer. 

Neben dem JuLi-Kreisvorsitzenden Yannick Hoppe war auch der Landesvorsitzende Moritz Körner in Ratingen zu Gast, um zum Start des neuen Ortsverbands viele gute Wünsche auszusprechen und Beteiligungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Auch weitere Junge Liberale aus dem Bezirk unterstützten die Ratinger Neugründung. Franziska Brandmann, im JuLi-Landesvorstand für Mitgliederbetreuung zuständig, führte die Neuen mit einer Präsentation in die Welt der JuLis ein, so dass die mit diesen Infos versorgt sofort durchstarten können. 

Unsere Stadtverbandsvorsitzende Dr. Tina Pannes, selbst noch Mitglied der Jungen Liberalen, überbrachte die herzlichen Grüße der FDP, die sich sehr über den Nachwuchs freut. Bei der FDP Ratingen laufe es insgesamt sehr gut, umsomehr freue sie sich, dass nun die „größte Lücke“ unseres Stadtverbands – die Beteiligung junger Menschen – geschlossen werden könne. Sie freue sich auf die kraftvollen, gerne auch mal kontroversen Beiträge der JuLis und auf die gemeinsame Zusammenarbeit. Auf geht´s, JuLis!


Verlagerung des Jugendzentrums LUX

Ostbahnhof statt Innenstadt? Bitte die Jugend entscheiden lassen!

„Am Ende darf es keinen Verlust für die Jugend geben.“ Auf diesen Punkt bringt es die Ratinger FDP-Vorsitzende Dr. Tina Pannes und bewertet mit diesem Maß-stab den Vorschlag einer Verlagerung des Jugendzentrums LUX in das Gebäude am Ostbahnhof sehr kritisch. Entscheidend sei aber vor allem, dass solche Ideen mit denen diskutiert werden, die es betrifft: „Der Jugendrat ist das Gremium, das vor allen anderen damit befasst werden sollte. Und die Politik ist gut beraten, die Meinung der Jugend hier in besonderem Maße zu berücksichtigen.“

Die FDP-Vorsitzende macht deutlich, dass sie in diesem Sinne auch ergebnisoffen in die zu führende Diskussion gehe. Auf den ersten Blick bestünden aber einige Punkte, an denen sie deutliche „Bauchschmerzen“ mit der Idee habe: Bislang seien die Pläne für den Ostbahnhof („Kulturbahnhof“, „Jugendkulturzentrum“ etc.) alle als ein Plus diskutiert worden, also zu den bestehenden Angeboten sollte etwas hinzukommen.Nun aber stehe eine bloße Verlagerung im Raum, bei der man nach dem Vorteil für die Jugend fragen müsse. In jedem Fall müssten die Angebote des LUX gesichert werden: „Alles, was das LUX an wertvoller Arbeit leistet, müsste an einem alternativen Standort ebenfalls angeboten werden können. Ich glaube nicht, dass das ohne Weiteres möglich ist.“ Zudem richteten sich die Angebote des LUX in besonderem Maße an Kinder und junge Jugendliche – ob das Umfeld eines Bahnhofs für diese Arbeit das richtige sei, bezweifle sie.

Vor allem aber, so macht Pannes abschließend deutlich, gehe es auch um ein Symbol: „Es darf nicht der Eindruck entstehen, man wollte die Jugend „verlagern“, allein um ein Grundstück verwerten zu können. Tatsächlich habe ich es immer als wunderbares Signal an die jungen Menschen verstanden, dass wir genau in der Mitte unserer Stadt ein Jugendzentrum haben.“


Innenstadtentwicklung

Pressemitteilung zur Innenstadtentwicklung

FDP fordert Einbeziehung der Barrierefreiheit

Positiv bewerten die Liberalen die vor kurzem vorgestellten Pläne zur Innenstadtentwicklung, die dank Städtebaufördermitteln nun angestoßen werden. Dass man aber in diesem Zug ein ganz zentrales Thema außen vor lassen will, stößt auf wenig Verständnis.

FDP-Vorsitzende Dr. Tina Pannes und Fraktionschefin Hannelore Hanning sehen eine Chance verstreichen, auch das Thema Barrierefreiheit anzugehen. Die FDP hatte sich bereits vor längerer Zeit dafür ausgesprochen, eine Neupflasterung bzw. Verfugung für die Innenstadt prüfen zu lassen. Der entsprechende Antrag war im Rat aber abgelehnt worden. Nun gebe es doch mit neu zu schaffendem Quartiers- und Citymanagement einen guten Anlass, einmal wirklich „integriert“ zu denken und auch die wörtlichen „Stolperfallen“ anzugehen.

Gleiches gelte für die Werbesatzung: Auch hier hätten sich in der Vergangenheit die „Verweigerer und Abwartenden“ durchgesetzt, so dass noch immer nichts passiert sei. Aus Sicht der FDP ist es nun Zeit für eine „große Lösung“, damit die Attraktivität der Innenstadt gesichert und verbessert werden kann.  

Dr. Tina Pannes (Parteivorsitzende) / Hannelore Hanning (Fraktionsvorsitzende)


Keine Angst vor Transparenz

Rat soll Übertragung der Ratssitzungen beschließen

Die FDP regt eine freiwillige Selbstverpflichtung des Rates an, seine Sitzungen im Internet zu übertragen und damit die Debatten allen Bürgerinnen und Bürgern zugänglich zu machen. In einem Antrag sprechen sich die Liberalen für eine solche freiwillige Lösung aus und fordern eine Prüfung der rechtlichen und finanziellen Umsetzung. Nach Ansicht der Stadtverbandsvorsitzendes der FDP Ratingen, Tina Pannes, würde damit eine „Transparenz-Lücke“ geschlossen: „Die meisten Menschen haben kaum eine Chance, sich Ratssitzungen live vor Ort anzuschauen. Die generelle Öffentlichkeit der Ratssitzungen besteht damit nur formal. Eine einfache Video-Übertragung würde es allen Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen, ihre gewählten Vertreter bei der Arbeit zu sehen.“

Die FDP-Landtagsfraktion hatte bereits im vergangenen Jahr zur Klärung der Rechtslage eine Anfrage an die Landesregierung gestellt, die vom Innenministerium beantwortet wurde. Ergebnis: Ratssitzungen können dann übertragen werden, wenn alle Ratsmitglieder einwilligen. Deshalb solle der Rat nun seine grundsätzliche Bereitschaft ausdrücken. Alternativ könnten einzelne Personen, die nicht in die Übertragung einwilligen, aus der Übertragung ausgenommen werden.

Die Fraktionsvorsitzende der FDP-Fraktion, Hannelore Hanning, sieht das „Rats-TV“ als einen Baustein bei der Realisierung des demokratischen Auftrags gewählter Volksvertreter: „Die Bürgerinnen und Bürger wollen Transparenz bei politischen Entscheidungen und fordern diese zu Recht ein.“ Dazu solle nun eine fundierte Debatte im Rat angestoßen werden. Das Thema sei zwar bereits einmal angesprochen worden, allerdings sehr schnell vom Tisch gewischt worden. Die Ratsmitglieder Hannelore Hanning, Jürgen Stuers und Christian Lang betonten ihre Bereitschaft zur Diskussion: „Die FDP steht für einen Konsens der Fraktionen bereit.“

Die Erfahrungen anderer Kommunen zeigten, dass vermehrt die Möglichkeit genutzt wird, Ratssitzungen online zu stellen, und dass dies mit relativ geringem finanziellen Aufwand möglich ist. Bundestags- und Landtagssitzungen werden grundsätzlich per Video dokumentiert. Dass die Bürgerinnen und Bürger nachvollziehen können, wie ihre Vertreter im Parlament argumentieren, sei im Sinne der Transparenz erfreulich. Hanning: „Davor sollten wir auch in Ratingen keine Angst haben.“

Den Antrag der Fraktion der FDP-Ratingen zur Übertragung von Ratssitzungen finden Sie hier.

Den Antrag der Fraktion der FDP-Ratingen zur Einführung des Papierlosen Mandates für alle Ratsmitglieder finden Sie hier.


Laute und stille Helden – Verleihung des „Platten Dumen“

Mit 250 Gästen, bei strahlendem Sonnenschein und in toller Atmosphäre auf Gut Diepensiepen der Familie Benninghoven fand die Verleihung des Ehrenpreises der Ratinger FDP, des „Platten Dumen“, statt.

Preisträger sind in diesem Jahr der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Landtag Schleswig-Holstein und stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP, Wolfgang Kubicki, sowie der Ehrenamtler Hans-Peter Stüdemann aus Ratingen.

Die Stadtverbandsvorsitzende Tina Pannes machte in ihrer Begrüßung deutlich, dass man zwei sehr unterschiedliche Persönlichkeiten ehre, die sich aber beide durch ihr  besonderes Wirken auszeichnen.

Wolfgang Kubicki erhielt den Preis für seine Verdienste für die liberale Idee als „Lautsprecher und Überzeugungstäter in der FDP“.

Neben dem „lauten Helden“ wurde Hans-Peter Stüdemann als „stiller Held“ für sein außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement geehrt.

Auch der Bürgermeisterkandidat Klaus Konrad Pesch nutzte in seinem Grußwort die Gelegenheit, den Preisträgern zu gratulieren. 

Die Fraktionsvorsitzende der Ratinger FDP, Hannelore Hanning, stellte in ihrer Laudatio für Hans-Peter Stüdemann die vielfältigen Projekte vor, in denen er sich, vermittelt über die Freiwilligenbörse Ratingen, engagiert. Neben der vielen Zeit, die er investiere, sei aber vor allem die Selbstverständlichkeit und Bescheidenheit beeindruckend, mit der sich allein für den sprichwörtlichen „Lohn der Ehre“ engagiere. Hans-Peter Stüdemann nahm die Auszeichnung mit großer Freude entgegen, wie er in seiner Dankesrede bemerkte. Neben seiner persönlichen Auszeichnung freute er sich vor allem auch für die Freiwilligenbörse Ratingen und die vielen „stillen Helden“, die Ehrenamtler in Ratingen, für die er neben seinen persönlichen Verdiensten auch stellvertretend ausgezeichnet wurde. 

Wolfgang Kubicki erhielt den „Platten Dumen“ nicht nur als „Mister Klartext der FDP“.

Tina Pannes machte in ihrer Laudatio deutlich, dass man ihn nicht auf seine unbestrittenen rhetorischen Leistungen reduzieren wolle. Tatsächlich bringe er mit seinen klaren Worten die liberale Idee zu den Menschen und gerade mit seinen mitunter kritischen Worten seine Loyalität zur liberalen Partei zum Ausdruck.

Wolfgang Kubicki zeigte sich mit seinen anschließenden Worten als würdiger Preisträger und fesselte die Zuhörer mit einer vielseitigen Rede, die vom liberalen Lebensgefühl über die Zukunftsvergessenheit der Großen Koalition bis zu den Vorgängen in der Ukraine viele aktuelle Themen umfasste.

Nach einem Grußwort des Bundesvorsitzenden Christian Lindner, der per Videobotschaft den Preisträgern gratulierte, ging es dann in den gemütlichen Teil des Abends über. Bei Getränken und selbstgemachten Reibekuchen von Gut Diepensiepen ließen die Gäste den Abend ausklingen.

Die Ratinger Liberalen freuten sich über das große Interesse an der Veranstaltung und einen rundum gelungenen Abend. 

Weitere Fotos finden Sie hier.

Die Begrüßungsrede der Stadtverbandsvorsitzenden Tina Pannes finden sie hier.

Die Laudatio für Wolfgang Kubicki finden Sie hier.


FDP-Initiative zur Barrierefreiheit von Wahlräumen

Die Teilnahme an Wahlen ist für Menschen mit Behinderung teilweise mit Schwierigkeiten verbunden, die sich aus der mangelnden Barrierefreiheit der Wahlräume ergeben. Unter anderem der Blinden- und Sehbehindertenverein Ratingen e.V. hatte darauf aufmerksam gemacht, dass viele Wahlräume nicht dem wünschenswerten baulichen Stand entsprechen.

Die FDP Ratingen hat deshalb nun eine Initiative zur Verbesserung der Situation auf den Weg gebracht. Kurzfristig gehe es dabei zunächst um die Bereitstellung von Informationen über die aktuelle Situation und eventuelle Hilfestellungen.

[Weiterlesen]


Für eine attraktive Innenstadt

Werbesatzung, Barrierefreiheit und das Ende der „Frontstellungen“

Die FDP Ratingen verfolgt weiter das Ziel, den jahrelangen Streit um die Werbesatzung zu beenden und eine gute Lösung zu finden, die den Anliegen der verschiedenen Nutzer gerecht wird.

1. Barrierefreiheit: 

Gerade für mobilitätseingeschränkte Menschen ist die Begehung des Kopfsteinpflasters unangenehm bis unmöglich. Der glattgepflasterte Randstreifen, der auch von den Geschäften und Gastronomen genutzt wird, ist aber für die ausweichenden Nutzer zu schmal. In einem Antrag fordert die FDP-Fraktion eine Vorlage, in der die Verfugung oder alternative Lösungen bis hin zu einer teilweisen oder kompletten Neupflasterung geprüft werden.

Den Antrag finden Sie hier                

Die Pressemitteilung finden Sie hier

2. Einzelhandel und Gastronomie: 

In einem Offenen Brief kritisiert die FDP die Entscheidung des Rates, kurzfristige und pragmatische Lösungen zur Überarbeitung der Werbesatzung zu verweigern. Die Satzung hat sich in der Praxis als untauglich und als ein „Instrument von Bürokratie- und Regelungswut“ erwiesen. In der Offenen Fraktionssitzung der FDP Anfang Juni ist das Ausmaß der Reglementierung in den Schilderungen der Gastronomen und Einzelhändler noch einmal deutlich geworden. Für die Liberalen ist klar: Niemand kann ein Interesse daran haben, in einer durchregulierten, konformistischen Umgebung die verlorengegangene Attraktivität zu suchen. 

Den offenen Brief an die Gastronomen und Einzelhändler finden sie hier.